Allianz Risk Barometer 2019

Zum Jahresbeginn veröffentlichte der Allianz-Konzern die aktuelle jährliche Risikoeinschätzung für Unternehmen.

Der Bereich Cyber Incidents (Störfälle in der IT) ist in den vergangenen Jahren in der Wahrnehmung vieler Unternehmen stetig gestiegen. 2019 teilt er sich erstmals den ersten Platz der Risikoauswertung mit dem seit Jahren die Liste anführenden Bereich Geschäftsunterbrechung. Cyber Incidents waren noch vor 6 Jahren auf dem 15. Platz des Rankings zu finden. Insbesondere die enormen Verluste, die die Schadprogramme WannaCry und Notpetya 2017 in der globalen Wirtschaft verursachten, trugen zu der gesteigerten Risikowahrnehmung bei.

Neben diesen Cyberangriffen von außen und dem Verlust von personenbezogenen Daten, der seit dem 25.05.2018 durch die Anwendbarkeit der DS-GVO schärfer geahndet wird, stehen auch technische Fehler und menschliches Versagen im Mittelpunkt der Überlegungen. So gab die Finanzdienstleistungsaufsicht des Vereinigten Königreichs an, dass die Anzahl gemeldeter IT-Ausfälle innerhalb eines Jahres um 138% gestiegen sei, aber nur in 18% der Fälle ein Cyberangriff die Ursache gewesen seien.

Da solche Störungen im Zuge des heutigen Digitalisierungsgrades unternehmensgefährdende Ausmaße annehmen können, ist eine Absicherung angeraten. Welche Kombination aus Cyberversicherung, IT-Notfallplan und Auslagerung der IT ins Rechenzentrum für Ihr Unternehmen die sinnvollste Variante darstellt, ist im Einzelfall zu prüfen. Gern nehmen wir uns die Zeit, Sie persönlich zu beraten und gemeinsam mit Ihnen eine wirksame Strategie zum Schutz Ihrer IT zu erarbeiten.