Interview: Wie ein Blick über den Tellerrand Ihr Projekt verschlanken kann

Interview zum Kundenprojekt „Modernisierung der Switch-Infrastruktur“ beim Institut für Solarenergieforschung mit unserem vertrieblichen Projektleiter

 

(V)ertrieb IT-Lösung: Jan Ringbeck
(R)edakteur: Richard Jones

(R) Wer genau ist das Institut für Solarenergieforschung und was geschieht dort?

(V) Das Institut für Solarenergieforschung (kurz ISFH) ist das Innovationszentrum im norddeutschen Raum für den Bereich Solarenergie und dessen gewinnbringender Nutzung. In Emmerthal untersucht das ISFH ein eigens für die Forschung und Anwendung von Solarenergie konzipiertes Wohngebiet, welches Erkenntnisse der alltäglichen Nutzung von Solarenergie unter Einsatz eines intelligenten Netzes gewinnt: Es werden Mess- und Steuerungsdaten an vielen unterschiedlichen Stellen gesammelt und zur Auswertung über ein leistungsstarkes Netzwerk zusammengeführt. Im Februar 2021 haben wir von MR das Netzwerk der vorhandenen IT-Infrastruktur mit einem vorab erstellten Konzept und einer Fachplanung erfolgreich erneuert.

(R) Wie kam der Kunde auf uns?

(V) In diesem Fall entstand der Kontakt proaktiv seitens MR. In einem ersten Telefonat stellte sich heraus, dass das ISFH einen Bedarf bei seiner Netzwerk-Infrastruktur hatte. Das ISFH hatte zunächst den Plan, die bestehenden, in die Jahre gekommenen ARUBA-Switches durch neue gleichwertige Hardware zu ersetzen.

(R) Stimmte unsere Lösung mit den Anforderungen des Kunden überein?

(V) Wir haben zunächst die gewünschte Erneuerung der Switches durch ein neueres Modell angeboten. Im Laufe der ersten Gespräche und aufgrund des Ersteindrucks unserer beteiligten Service-Techniker regte sich der Verdacht, dass die eingesetzten Geräte womöglich überdimensioniert waren; also wiesen wir auf konkrete mögliche Optimierungspotentiale hin und boten zusätzlich eine Fachplanung an, um uns die IT-Infrastruktur ganzheitlich im Detail anzuschauen.

Das ISFH vertraute MR und entschied sich für die Durchführung der Fachplanung. Nach der Beauftragung wurde eine eintägige Bestandsaufnahme vor Ort durchgeführt. Durch die gewonnenen Erkenntnisse aus der umfangreichen Analyse der vorhandenen IT-Infrastruktur konnten wir dem Kunden in einer Ergebnispräsentation einen alternativen Lösungsweg aufzeigen, der deutliche Mehrwerte versprach.

(R) Wie bewertest du den gesamten Prozess vom Angebot über die Konzeptionierung bis zur Umsetzung?

(V) Kommunikation war wieder einmal der Schlüssel zum Erfolg. Der produktive und offene Austausch in den Vorgesprächen und bei der Angebotserstellung hat dazu geführt, dass wir dem Kunden bessere Alternativen aufzeigen konnten als ursprünglich gedacht. Dank der Fachplanung waren wir in der Lage, eine Lösung zu erarbeiten, die dem Kunden letztlich eine Gesamtersparnis von über 40.000 € im Vergleich zum ursprünglich geplanten Budget bei gleichzeitiger Verbesserung der Leistung bescherte. Der Umsetzungsprozess von der Bestellung über die Planung bis zum Abschluss betrug weniger als 8 Wochen. Das ISFH war mit dem Ergebnis höchst zufrieden. Alles in allem war das Projekt ein voller Erfolg, das sich für den Kunden definitiv ausgezahlt hat.

 

Über technische Details spreche ich hier mit dem leitenden Techniker.