Kostenlose Windows-10-Upgrades

Worum geht’s?

Am 14. Januar 2020 endet nach mehr als 10 Jahren Microsofts Support für Windows 7. Für Anwender und Betriebe bedeutet das:

  • Keine weiteren Funktions- und Kompatibilitäts-Updates
  • Keine Anpassung an aktuelle Hard- und Software
  • Kein Beheben von Software-Fehlern
  • Kein Schließen von Sicherheitslücken

Die dringende Empfehlung vom Hersteller Microsoft lautet daher, auf das aktuelle Betriebssystem Windows 10 umzusteigen. Wir schließen uns dieser Empfehlung an und fügen hinzu: Warten Sie nicht bis zum 14. Januar 2020, sondern lassen Sie uns jetzt gemeinsam einen Umsetzungsplan erstellen.

Was ist zu beachten?

In vielen Fällen kann ein In-Place-Upgrade stattfinden, also die bestehende Gerätekonfiguration beibehalten werden. In einigen Fällen können eine aufwendigere Neuinstallation und händische Übertragung von Daten erforderlich werden. Aufwände können damit pro Arbeitsplatz zwischen mehreren Stunden schwanken.

Zur Lizenz gehören bei Microsoft – je nach Lizenzmodell – mindestens ein Aktivierungsschlüssel/Product Key und ein Lizenzdokument. Erheblich günstigere „Lizenzen“ als im Fachhandel erhalten Sie häufig in Online-Börsen. Tatsächlich erhält man hier in der Regel nur den Aktivierungsschlüssel und damit keine lizenzrechtlich einwandfreie Lizenz. Hier drohen teure Rechtsstreite, technisch nicht funktionierende Aktivierungen, ungeplante Nachzahlungen in zehnfacher Höhe der Ersparnis und fehlender Support durch Händler und Hersteller.

 

Und was ist nun kostenlos?

Über Microsoft gab es bei der Einführung von Windows 10 die Möglichkeit, seine vorhandene Windows-Lizenz kostenlos auf Windows 10 umzustellen. Wer das damals getan hat, kann auch heute damit noch Windows 10 nutzen.

Einige Websites werben mit Anleitungen, wie solche Upgrades auch heute kostenlos über Microsoft möglich sein sollen.

Achtung: Hier wird lediglich ein Aktivierungsschlüssel zur Verfügung gestellt, jedoch keine Lizenz für dessen Nutzung erworben!

Für eine ordnungsgemäße Lizenzierung trägt weiterhin das einsetzende Unternehmen die Verantwortung. Und eine Lizenz erteilt Microsoft im Rahmen dieses Prozesses nicht mehr. Hier droht Gefahr für das Unternehmen durch Unterlizenzierung.

Was sollte getan werden?

Aufnehmen, wie viele Windows-Endgeräte im Unternehmen im Einsatz sind und welches Betriebssystem installiert ist sowie die Art und Anzahl erworbener Betriebssystemlizenzen. Außerdem sollte geprüft werden, welche weitere Software auf diesen Geräten installiert ist und ob diese mit Windows 10 kompatibel ist. Die Hardware sollte auf ihr Alter, ihren Garantiestatus und ihre Eignung für den geplanten Einsatz hin geprüft werden: Schließlich wollen Sie keine Zeit, Mühe und Geld in Upgrades auszumusternder Systeme investieren.

Für das Upgrade müssen so viele Windows-10-Lizenzen zur Verfügung stehen, wie Geräte damit ausgestattet werden sollen. Diese können auf unterschiedlichen Wegen vorliegen, beispielsweise als separat gekaufte Windows-10-Lizenz oder als mit einem PC/Notebook zusammen erworbene Lizenz. Bei der Einführung von Windows 10 wurden Systeme häufig mit Windows 7 ausgeliefert, die beiliegende Lizenz war allerdings eine Windows-10-Lizenz mit Downgraderecht auf Windows 7: Solche Lizenzen können auch jetzt für ein Upgrade genutzt werden, sodass eine Neubeschaffung entfallen kann.