Microsoft-Office-Lizenzen zu Schleuderpreisen

Wenn Sie beim Kauf von Office-Produkten noch nicht auf das von Microsoft angebotene Abonnement-Modell (z.B. über Office 365) setzen, müssen Sie sich wahrscheinlich regelmäßig mit dem Kauf neuer Lizenzen beschäftigen. Eine Internetrecherche zeigt dabei enorme Preisunterschiede.

Während, je nach Office-Produkt, Preise im hohen zwei- bis niedrigen dreistelligen Bereich die Regel sind, finden sich – insbesondere bei Internetmarktplätzen und Auktionshäusern – Preise von teilweise unter zehn Euro. Hier gilt es, genau hinzuschauen. In den Billigangeboten ist oftmals nicht von Lizenzen die Rede, sondern lediglich von Produktschlüsseln. Beim Kauf dieser Schlüssel erwerben Sie also keine Nutzungslizenz und laufen Gefahr, die dann mittels Link heruntergeladene Software illegal zu betreiben. Da die Verkäufer meist aus dem Ausland stammen und nur kurzzeitig unter der Firmierung agieren, kann es mitunter schwierig werden, diese zur Rechenschaft zu ziehen.

Aber auch wenn Sie eine ordentliche Lizenz erhalten haben, kann es zu Schwierigkeiten bei der Verwendung kommen. Das betrifft Nutzungssituationen wie bspw. den Betrieb auf einem Terminalserver, die Software-Verteilung oder die Nutzung auf von einem Hosting-Anbieter zur Verfügung gestellter Hardware. In manchen Fällen sind die oft sehr günstigen OEM-Versionen nämlich in der Regel an die ursprünglich bezogene Hardware gebunden.

Unsere klare Empfehlung: Mag der Preis auch noch so verlockend erscheinen, erwerben Sie eine echte Software-Lizenz, oder nutzen Sie das Abo-Modell! Sind Sie unsicher, ob Ihr Unternehmen korrekt lizenziert ist? Hier können unsere Lizenzprofis mit einer Aufnahme und Bewertung Ihrer Lizenzsituation unterstützen.